07.05.2021

Nahrungsergänzung im Blick: Vitamin E

Vitamin E werden viele positive Eigenschaften nachgesagt: So soll es Alterungsprozesse verlangsam und vor Krebs und Herzinfarkt schützen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu?... [ mehr lesen ]

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07.05.2021

Nahrungsergänzung im Blick: Vitamin E

Vitamin E werden viele positive Eigenschaften nachgesagt: So soll es Alterungsprozesse verlangsam und vor Krebs und Herzinfarkt schützen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu?

Abwehr gegen oxidativen Stress

Vitamin E ist nicht der Name für ein einzelnes Molekül, sondern für eine große Gruppe ähnlicher Stoffe. Sie werden je nach ihrer Struktur auch Tocopherole und Tocotrienole genannt. Im Körper haben sie jedoch alle die gleiche Aufgabe: Sie sind wichtiger Teil eines komplizierten Systems, das oxidativen Stress im Körper bekämpft. Der entsteht in jedem Körper. Ohne Gegenspieler würde er jedoch auf Dauer die Körperzellen angreifen und in der Folge Blutgefäße, Augen, Nervensystem oder Muskulatur schädigen. Dann drohen zum Beispiel Atherosklerose, ein Herzinfarkt oder sogar Krebs.

Wo ist Vitamin E enthalten?

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E ist also tatsächlich wichtig, um gesund zu bleiben. Zum Glück ist das Vitamin in vielen Lebensmitteln enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Samen, Keime, Nüsse und Pflanzenöle. Tiere produzieren selbst zwar kein Vitamin E, nehmen es jedoch wie Menschen über die Nahrung auf und speichern es. Deshalb enthalten auch einige tierische Produkte Vitamin E, wie zum Beispiel Butter oder Heringe.

Tipps für die Vitamin-E-Versorgung

  • Gut versorgt: Die meisten Menschen müssen sich keine Sorgen um ihre Vitamin-E-Versorgung machen, da es in zahlreichen Lebensmitteln enthalten ist. Menschen mit gestörter Fettverdauung hingegen sind oft von einem Mangel betroffen. Das ist der Fall  bei Darm-, Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenerkrankungen,. Dann sollte am besten mit der Ärzt*in oder Apotheker*in besprochen werden, wie eine ausreichende Versorgung trotzdem möglich ist.

  • Vitamin E ist empfindlich: Sonnenlicht und Sauerstoff schädigen die Struktur des Vitamins. Deshalb gilt: Vitamin-E-haltige Nahrungsmittel besser im Dunkeln und dicht verschlossen lagern.

  • Vitamin E ist ein „Teamplayer“: Vitamin E ist zwar ein wichtiger Teil des Abwehrsystems gegen oxidativen Stress, entfaltet seine Wirkung aber nur zusammen mit anderen Molekülen. Dazu gehören zum Beispiel Vitamin C oder ß-Carotin, eine Vitamin-A-Vorstufe. Nahrungsergänzungsmittel, die nur Vitamin E enthalten, sind deshalb eher ungeeignet. Wer sicher gehen will, greift deshalb lieber auf Nährstoffkombinationen zurück. Auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten deckt den Bedarf aller Nährstoffe.

Mehr Informationen über Vitamin E und den Lebensmitteln, in denen es enthalten ist, erhalten Sie in der Kategorie „Nahrungsergänzungsmittel“.

Quellen: Verbraucherzentrale; Elmadfa und Leitzmann: Ernährung des Menschen. Eugen Ulmer Verlag, 2019; Leitzmann: Ernährung in Prävention und Therapie. Hippokrates-Verlag, 2003

06.05.2021

Hilfe fürs Arthroseknie

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.... [ mehr lesen ]

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06.05.2021

Hilfe fürs Arthroseknie

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.

Von außen ins Gelenk

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac oder Piroxicam hemmen Entzündungen und lindern Schmerzen. Doch müssen die Wirkstoffe immer auch geschluckt werden? Wahrscheinlich nicht, ergab nun eine neue Meta-Analyse. Diese zeigte, dass äußerlich aufgetragene NSAR ebenso bis in das Gelenk eindringen. Sie reichern sich dort z. B. in den Menisken und in der Gelenkflüssigkeit an und lindern vermutlich dadurch den Arthroseschmerz.

Am stärksten wirksam erwies sich der Wirkstoff Diclofenac als Pflaster, gefolgt von Ibuprofen, Piroxicam, Diclofenac-Gel und Ketoprofen. Auch die Gelenkfunktion wurde durch die lokal aufgetragenen NSAR verbessert. Hier war Piroxicam Spitzenreiter, gefolgt von Ibuprofen, Diclofenac-Pflaster und Ketotifen. Wer sich nicht sicher ist, welcher Wirkstoff für ihn geeignet ist, bespricht das am besten mit seiner Apotheker*in oder Ärzt*in.

Nebenwirkungen an der Haut möglich

Der große Vorteil der Pflaster und Gele: Häufige Nebenwirkungen von NSAR in Tablettenform wie Sodbrennen und Magenschmerzen lassen sich wahrscheinlich vermeiden. Und während die Tabletten auf Dauer das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können, ist dieser Effekt bei Gelen oder Pflastern nicht zu erwarten. Da die analysierten Studien jedoch nicht länger als 12 Wochen dauerten, ist eine Aussage zur Sicherheit bei längerfristiger Anwendung noch nicht möglich.

Ganz ohne Nachteil sind aber auch die äußerlichen Präparate nicht. Manche Patient*innen zeigten Hautirritationen wie Trockenheit, Juckreiz oder allergische Reaktionen. Vor allem beim Wirkstoff Ketoprofen sollte man darauf achten, die behandelten Hautpartien keiner UV-Bestrahlung auszusetzen. Das eingeschmierte Knie sollte also bedeckt werden. Denn sonst droht schlimmstenfalls eine Fotodermatitis.

Quelle: Arzneiverordnung in der Praxis

05.05.2021

Schützt die Maske vor Heuschnupfen?

So langsam gewöhnen sich die Deutschen ans Maskentragen. Jetzt in der Zeit von Pollenstürmen und Gräserblüte kommt die Frage auf: Hilft der Mund-Nasen-Schutz vielleicht auch gegen Heuschnupfen?... [ mehr lesen ]

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05.05.2021

Schützt die Maske vor Heuschnupfen?

So langsam gewöhnen sich die Deutschen ans Maskentragen. Jetzt in der Zeit von Pollenstürmen und Gräserblüte kommt die Frage auf: Hilft der Mund-Nasen-Schutz vielleicht auch gegen Heuschnupfen?

Weniger Grippe, weniger Schnupfen

Was in vielen asiatischen Metropolen schon lange alltäglich ist, wird durch Corona auch in Deutschland immer normaler: Der Anblick maskierter Menschen in Bussen, U-Bahnen, Behörden und anderen öffentlichen Räumen. Und das macht offenbar mehrfach Sinn. Gemeinsam mit Händehygiene und Abstandsregeln schützt das Tragen vom Mund-Nasen-Schutz nicht nur gegen die Infektion mit SARS-CoV-2. Auch andere Viren haben es schwerer, sich auszubreiten. So waren in der Saison 20/21 deutlich weniger Menschen an einer Grippe erkrankt als in den Wintermonaten der Jahre zuvor. Und auch andere Atemwegsinfektionen wurden weniger häufig registriert.

Standard oder FFP2 ist egal

Allergolog*innen zufolge schützen die Masken aber nicht nur vor Viren, sondern auch vor Pollen. Zumindest können sie die Menge eingeatmeter Pollen reduzieren und dadurch die Heuschnupfenbeschwerden wie Niesen und Naselaufen verringern. Ob man dabei Standardhygienemasken oder FFP2-Masken trägt, ist egal, meint Allergologe Karl-Christian Bergmann.

FFP2-Masken mit N95-Kennzeichnung filtern zwar insgesamt besser und bis zu einer Partikelgröße von 0,04 Mikrometern. Das spielt bei Pollen aber keine Rolle, da diese zwischen 10 und 100 Mikrometer groß sind. Zur Pollenabwehr reicht deshalb beim Spaziergang durchaus die Standardmaske.

Auge tränt weiter

Wichtig ist allerdings: wer trotz Maske niest, muss den Mund-Nasen-Schutz regelmäßig wechseln. Feuchte Masken bieten weder gegen Viren noch gegen Pollen einen Schutz, betont der Allergologe. Gegen tränende und juckende Augen kann der Nasen-Mund-Schutz leider auch nichts ausrichten. Hier bringt mitunter das Tragen einer Brille Erleichterung.

Quelle: Ärztezeitung

Hämorrhoiden sind oft mit Scham verbunden. Betroffene sollten trotzdem so früh wie möglich einen Arzt konsultieren.

04.05.2021

Hämorrhoiden nicht ignorieren

Hämorrhoiden sind zwar unangenehm, aber eigentlich harmlos. Es sei denn, der Betroffene ignoriert sie – dann droht sogar eine Operation.... [ mehr lesen ]

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04.05.2021

Hämorrhoiden nicht ignorieren

Hämorrhoiden sind zwar unangenehm, aber eigentlich harmlos. Es sei denn, der Betroffene ignoriert sie – dann droht sogar eine Operation.

Hämorrhoiden sind keine Krankheit

„Jeder hat sie, das ist etwas ganz Natürliches“ – so äußert sich Bernhard Strittmatter, Facharzt für Chirurgie und Proktologie in Freiburg, über Hämorrhoiden. Tatsächlich wären wir ohne sie inkontinent, Hämorrhoiden verschließen nämlich den Enddarm. Problematisch sind aber vergrößerte Hämorrhoiden, da sie ausleiern, wodurch Feuchtigkeit nach außen gelangen kann. Mediziner*innen sprechen dann von einem Hämorrhoidalleiden. Typische Symptome sind Jucken und Brennen sowie Nässen und Bluten beim Toilettengang.

Hämorrhoiden im Frühstadium gut zu behandeln

Ursache eines Hämorrhoidalleidens ist häufig eine vererbte Bindegewebsschwäche. Jedoch tragen auch Verstopfung und Bewegungsmangel zu vergrößerten Hämorrhoiden bei, da sie den Darm träge machen. Auch wenn es unangenehm ist, sollten Betroffene möglichst frühzeitig zur Ärzt*in gehen. Denn während ein Hämorrhoidalleiden im Frühstadium noch gut zu behandeln ist, führt in späteren Stadien kein Weg mehr an einer OP vorbei. Bei älteren Betroffenen sollten zudem mit einer Darmspiegelung ernstere Erkrankungen wie Darmkrebs ausgeschlossen werden.

Verstärkte Darmaktivität beugt Hämorrhoiden vor

Wer vergrößerten Hämorrhoiden vorbeugen möchte, sollte möglichst seine Darmaktivität ankurbeln. Dabei hilft ballaststoffreiche Nahrung in Form von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie viel Flüssigkeitszufuhr und Bewegung. Eine hockende Position auf dem WC erleichtert die Darmentleerung. Für diese können zum Beispiel die Füße auf einen kleinen Hocker gestellt werden. Vermieden werden sollte ausgiebiges Pressen, da die Hämorrhoiden durch den Druck auf lange Sicht ausleiern.

Sind die Hämorrhoiden trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erweitert, lindern Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke das Jucken und Brennen.

Quelle: Internisten im Netz

03.05.2021

Medikamente sicher geben

Was genau heißt eigentlich „morgens nüchtern“ bei der Medikamenteneinnahme? Und wer hat Anspruch auf einen ärztlichen Medikationsplan? Diese und andere Fragen stellen sich beim Verabreichen von Arzneimitteln häufig. Hier gibt es Antworten.... [ mehr lesen ]

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03.05.2021

Medikamente sicher geben

Was genau heißt eigentlich „morgens nüchtern“ bei der Medikamenteneinnahme? Und wer hat Anspruch auf einen ärztlichen Medikationsplan? Diese und andere Fragen stellen sich beim Verabreichen von Arzneimitteln häufig. Hier gibt es Antworten.

Anspruchsvolle Aufgabe für Angehörige

Je mehr Medikamente regelmäßig einzunehmen sind, desto anspruchsvoller wird die Organisation. Das gilt sowohl für Menschen, die sich selbst mit Arzneimitteln versorgen, als auch für diejenigen, die ihren pflegebedürftigen Angehörigen bei der Medikation helfen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat zusammengetragen, was für eine sichere Medikamentengabe wichtig ist.

  • Zeitangaben zur Einnahme beachten. Für eine maximale Wirkung und zum Vermeiden von unerwünschten Wirkungen müssen Medikamente zum verordneten Zeitpunkt eingenommen werden. Dabei heißt „morgens nüchtern“: 30 bis 60 Minuten vor dem Frühstück, „vor dem Essen“: mindestens 30 Minuten vor dem Essen, „zweimal täglich“: alle 12 Stunden und „dreimal täglich“: alle 8 Stunden.
  • Einnahmehinweise im Beipackzettel lesen. Gleich im ersten Teil des Beipackzettels steht in der Regel, wie das Arzneimittel genau einzunehmen ist. Bei Schluckstörungen helfen dabei manchmal Apfelmus oder Kartoffelbrei. Ob dies mit dem jeweiligen Präparat möglich ist, wissen Apotheker*in und Ärzt*in.
  • Hände waschen! Bevor man Medikamente anfasst, sind die Hände gründlich zu waschen, um zu vermeiden, dass Krankheitskeime an die Tabletten und Pillen gelangen. Wichtig ist auch gutes Abtrocknen der Finger, damit sich Tabletten nicht schon vor der Gabe auflösen.
  • Richtig teilen. Wenn Tabletten geteilt werden müssen, helfen im Handel erhältliche Tabletten-Teiler oft gut weiter. Wie man sie bedient findet man hier.
  • Medikamentenboxen. Zur Vorbereitung der wöchentlichen oder monatlichen Tablettenrationen gibt es Medikamentenboxen. Doch nicht alle Medikamente dürfen vorab darin gelagert werden. Ärzt*in und Apotheker*in wissen, ob die erforderlichen Medikamente dafür geeignet sind.
  • Medikationsplan. Im Medikationsplan werden alle wichtigen Informationen zur Medikamenteneinnahme zusammengefasst. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, kann sich von der Ärzt*in einen solchen Medikationsplan ausstellen lassen. Wer sich selbst einen solchen Plan machen möchte, findet Muster zum Download im Internet, z. B. hier.
  • Vorausdenken! Bei regelmäßig einzunehmenden Medikamenten helfen eigene Listen, auf denen ersichtlich ist, wann die Packung leer ist. Eine Woche vorher sollten neue Rezepte und Medikamente besorgt werden. Hilfreich ist es auch, das Ablaufdatum des Wirkstoffs auf der Verpackung zu notieren.
  • Vorsortiert aus der Apotheke. Viele Apotheken bieten auch an, die jeweiligen Tabletten und Kapseln nach Einnahmezeitpunkt vorzusortieren und in Einzelpackungen zu „verblistern“. Das vereinfacht die Einnahme und sorgt dafür, dass die erforderlichen Arzneimittel immer zur Hand sind.
  • Informationen sammeln. Vor allem bei der Unterstützung Pflegebedürftiger, die viele Medikamente einnehmen, ist es wichtig, sich genau zu den einzelnen Präparaten und ihrer Verabreichung zu informieren. Häufig hilft schon der Beipackzettel weiter, ansonsten wissen Apotheker*in, Ärzt*in und Pflegedienstmitarbeiter*in Rat.

Quelle: Zentrum für Qualität und Pflege

Die Schnupfenursache bestimmt die Wahl des richtigen Nasensprays.

30.04.2021

Das richtige Nasenspray wählen

Eine zugeschwollene Nase und Schnupfen –  dagegen helfen Nasensprays. Diese gibt es mit unterschiedlichen Wirkstoffen, je nachdem, ob eine Allergie oder eine Erkältung die Beschwerden verursacht. Wann welche Mittel helfen.... [ mehr lesen ]

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30.04.2021

Das richtige Nasenspray wählen

Eine zugeschwollene Nase und Schnupfen –  dagegen helfen Nasensprays. Diese gibt es mit unterschiedlichen Wirkstoffen, je nachdem, ob eine Allergie oder eine Erkältung die Beschwerden verursacht. Wann welche Mittel helfen.

Erkältung oder Heuschnupfen?

Die ersten Pollen fliegen. Das macht es für Schnupfen-Geplagte schwierig, zu unterscheiden, ob eine Erkältung oder ein Heuschnupfen ihre Beschwerden verursacht. Zwar werden beide Erkrankungen mit Nasensprays behandelt, doch je nach Ursache kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz. Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern, erläutert: „Häufig verlangen Patienten Präparate, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht immer optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, sollte sich deshalb in der Apotheke beraten lassen."

Erkältung mit abschwellenden Nasentropfen behandeln

Erkältungsschnupfen entsteht durch eine Infektion mit Viren: Typische Anzeichen sind eine verstopfte Nase. Das Sekret ist häufig dickflüssig und gefärbt. Um den Erkältungsschnupfen richtig zu behandeln, braucht man Nasensprays mit Wirkstoffen, die die Nasenschleimhaut abschwellen lassen. Apotheker Schmitt rät: „Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als fünf Tage am Stück angewendet werden, weil sie die Schleimhäute austrocknen und schädigen. Außerdem kann es zur Gewöhnung kommen. Gegen den kurzfristigen Einsatz ist nichts einzuwenden.“

Gegen Allergien helfen Antihistaminika und Kortison

Wer an Heuschnupfen leidet, klagt meist über eine juckende Nase, angeschwollene Schleimhäute und brennende Augen. Typisch ist ein Fließschnupfen mit einem dünnflüssigen, fast wasserklaren Sekret. Je nach Pollenflug halten die Beschwerden mehrere Wochen lang an. Gegen allergiebedingten Fließschnupfen gibt es in der Apotheke rezeptfreie Medikamente: Antihistaminika. Sie lindern die Heuschnupfen-Symptome schnell. Daneben bietet sich der vorübergehende Einsatz von Nasensprays mit Kortison-Abkömmlingen an, die abschwellend und entzündungshemmend wirken. In niedriger Dosierung gibt es diese Sprays rezeptfrei in der Apotheke.

Kortisonfreie Sprays bei Allergie

Eine kortisonfreie Alternative gegen Allergien bieten homöopathische Heuschnupfenmittel. Darüber hinaus gibt es Präparate, die dem Schnupfen vorbeugen, indem sie die Freisetzung allergisch wirkender Substanzen im Körper verhindern. Letztere müssen mindestens 14 Tage vor der Pollensaison angewendet werden, damit sie rechtzeitig ihre volle Wirkung entfalten.

Heuschnupfen konsequent behandeln

Dr. Schmitt empfiehlt, Heuschnupfen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Deshalb raten wir allen Patienten, bei denen die  Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auftauchen, sich an ihren Arzt zu wenden.“

Quelle: BLAK